Tatort Himmel BBB TV 22.02.2018

Wie die Luftfahrtindustrie das Klima schädigt. 16.000 l Kerosin pro Stunde – Spritverbrauch einer Boeing 747 Damit könnte man 400.000 km Auto fahren. Der Traum vom umweltschonenden Fliegen ist zu Ende.

12 Gedanken zu „Tatort Himmel BBB TV 22.02.2018

  • 5. März 2018 um 10:27
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    Weg mit den Billigfliegern !!! Schafft die Low-Cost Flieger ab!! Sofort gäbe es weniger Flugzeuge und damit Umweltbelastung. Niemand muss für 20 Euro irgendwohin fliegen und 20x im Jahr Urlaub machen !! Flugtickets müssen um ein 10 bis 20-faches teurer werden !!

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  • 28. Februar 2018 um 11:29
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    Hallo Gerhard,
    mit der NOx Argumentation am MUC solltem na schon vorsichtig sein. Eine NOx Molekül ist sehr flüchtig und hat praktisch keine Chance die Hauptstadt zu erreichen. NOx ist immer ein Problem bei lokal hohe Konzentrationen. Bei UFP gilt das auch, wobei die Menge an UFP von der Luftfahrt enorm ist. Am Tor des DUS Flughafen ging unser UFP Meßgerät am oberen Anschlag: mehr als eine halbe Million UFP Partikeln pro cm³! das ist das 5-Fache der stärkst
    belastet Straße Düsseldorfs!
    Die Mitarbeiter am Flughafen werden besonders exponiert.

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  • 27. Februar 2018 um 21:54
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    Das in einem Auto aber nur maximal (und realistisch ist das nicht) 4 Personen sitzen, in einer 747 aber 400 Personen, habt ihr wahrscheinlich (ich vermute aus versehen) vergessen. Eine 747 fährt auch nicht 120 km pro stunde sondern über 700 km pro stunde und das im wahrsten Sinne des Wortes Luftlinie. Also vergleicht vielleicht mal den Verbrauch pro km und pro person, das sind auch die Zahlen die seriöse Quellen nennen, muss man einfach nur suchen und schaut ob dann das Flugzeug immernoch im Vergleich zum Auto so schädlich ist oder ob das Auto nicht sogar schädlicher ist. Die 747 ist auch ein sehr altes und ineffizientes Flugzeug, moderne Flugzeuge wie die A320neo sind wesentlich effizienter.

    So ein Flugzeug macht auch nur beim Start und Landen Lärm, während dem Flug stört es meistens nicht im Gegensatz zum Zug oder Auto.
    Würden alle Leute die in dem Flugzeug sitzen mit dem Auto an ihre Ziel fahren, wäre das viel umweltschädlicher und würde die Stadt viel stärker mit Lärm, Abgasen und Verkehr belasten.

    Was ihr wollt ist, dass die Leute zu Hause bleiben statt ständig weit weg in Urlaub oder zur Arbeit zu fliegen oder sich irgendwelche Pakete von weit her zu bestellen. Das wäre eine berechtigte und vernünftige Forderung. Würden alle zu Hause bleiben, müsste auch kein Flugzeug irgendwo hin fliegen.

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    • 28. Februar 2018 um 14:03
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      Sie haben unseren Film vielleicht nicht zu Ende geschaut. Es gibt eine Grafik, die alle kleinteiligen Rechnungen ad Absurdum führt. Sie stammt vom Verband der Luftfahrtindustrie und zeigt, dass der Kerosinverbrauch seit 1990 bis 2015 um 85 %, d.h. um fast das Doppelte gestiegen ist. Nur das ist das einzig wahre Kriterium. Es wird also heute fast doppelt so viel Kerosin in den oberen Luftschichten verbrannt, als noch vor 25 Jahren. Alle Rechnerei mit Personenkilometern dient nur dem Ziel, diese gigantische Umweltverschmutzung zu verschleiern.

      Und Sie haben Recht: Die Menschen müssen sich viel besser überlegen, ob sie einen Flug buchen. Da ist jeder Einzelne gefordert. Es reicht eben nicht, immer nur auf Politiker und Konzerne zu schimpfen.

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      • 6. April 2018 um 10:15
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        Die Tatsache, dass der Kerosinverbrauch um 85% gestiegen sein soll, widerlegt ja nicht das obige Argument, dass das Bezugssystem in dem Beitrag falsch gewählt ist. Um wie viel Prozent sind der Benzin oder Dieselverbrauch gestiegen im gleichen Zeitraum gestiegen? Um wie viel Prozent ist die Weltbevölkerung gestiegen? In jeder Statistik sollte sichergestellt werden, dass die Bezugssysteme eine echte Vergleichbarkeit gewährleisten und das ist nur mit Treibstofferbrauch pro Passagier KM gewährleistet. Das nennen absoluter zahlen ist in keinem Fall hilfreich noch beinhaltet das irgendeine für jeden Zuschauer korrekt dekodierbare Information.

        Ferner ist nicht eingängig, wie die CO2 Emmision eines einzelnen Kraftwerks mit der CO2 Emission des weltweiten Luftverkehrs verglichen werden kann? Auch hier zeigt sich wieder ein vollkommen falsches und eher willkürlich gewähltes Bezugssystem das eher darauf ausgelegt zu sein scheint, möglichst schlimme Zahlen für den Luftverkehr wiederzuspiegeln.

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        • 6. April 2018 um 10:29
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          Was nutzt das ganze Bezugssystem, wenn die Erde vor die Hunde geht? Der Luftverkehr ist eine der schädlichsten Verkehrsarten überhaupt. Auch wenn man den Kerosinverbrauch noch so weit herunter bricht. Man darf einfach nicht so viel Kerosin in den oberen Luftschichten verbrennen. Das wollten wir zeigen.
          Im Übrigen: Siehe mein Kommentar vom 28.02.

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  • 26. Februar 2018 um 16:41
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    Sehr guter Beitrag – der Luftverkehr fehlt in den Schadstoffbilanzen!
    Beispiel München: Fahrverbote werden diskutiert, aber der nahegelegene Flughafen soll ohne Notwendigkeit weiter expandieren (3. Bahn). Der emittiert jetzt schon über 3.400 Tonnen NOx-Schadstoffe pro Jahr und erreicht damit etwa drei Viertel der Werte für ganz München. Hinzu kommt lungengängiger Ultrafeinstaub.
    Zur Verbesserung der Luftqualität muss auch der Flugverkehr seinen Beitrag leisten.
    Gleiche Maßstäbe für alle Verkehrssysteme!
    Gerhard Müller-Starck, Freising
    (Bürgerverein Freising zur Vermeidung von Lärm- und Schadstoffbelastungen e.V.)

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    • 26. Februar 2018 um 16:49
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      Interessant ist nur, dass auch Umweltschutzorganisationen wie DUH und BUND keine eindeutige Meinung zum Luftverkehr haben, bzw. sich ebenfalls viel mehr auf den Straßenverkehr stürzen.

      Antwort
  • 25. Februar 2018 um 12:12
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    Danke, das wünschen wir uns auch.

    Antwort
  • 24. Februar 2018 um 18:50
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    Schöne Zusammenfassung des eigentlich schon lange Bekannten. Aber wo findet man das noch? Deswegen: Topp! Guter Beitrag, er möge von Vielen geteilt und verlinkt werden!

    Antwort
  • 23. Februar 2018 um 19:23
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    Sehr nachdenklicher und wichtiger Beitrag. Bitte am Ball bleiben. Es gibt noch viel zu tun!!!

    Antwort
    • 23. Februar 2018 um 20:22
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      Klar, machen wir gerne
      Redaktion BBB TV
      Klaus Dornath

      Antwort

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