Nachtflug Pro und Contra I Punkt 19.03.2014

Geht Wirtschaftlichkeit vor Anwohnerschutz?
Kann es einen Kompromiss zwischen diesen beiden Polen geben?

23.000 Unterschriften für Volksinitiative gegen Nachtflug:
Damit erzwang sich die Friedrichshagener Bürgerinitiative eine Anhörung vor dem Abgeordnetenhaus. Zumindest die Argumente mussten sich die Abgeordneten anhören.

Gutachten von Prof. Rürup zur Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen im Luftverkehr:
Hier dokumentiert sich der Gegensatz zu den fluglärmgeplagten Anwohnern.

Welche Haltung sollte die Politik zwischen Anwohnerschutz und Wirtschaftlichkeit der Luftfahrtbranche einnehmen?

Zu diesen Themen haben wir versucht, Denkanstöße zu geben.

Welche Meinung haben Sie?

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2 Gedanken zu „Nachtflug Pro und Contra I Punkt 19.03.2014

  • 9. Oktober 2014 um 18:36
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    Seien wir mal ehrlich, im Knast ist es ruhiger. Sie haben aber wenigstens irgendwas auf dem Gewissen, die Anwohner sind unschuldig. Der BER bezeichnet sich selbst als „guter Nachbar“, ich denke, der schlechteste Nachbar der Welt !!! Man muß sich sein Recht erklagen gegen den „Nachbarn“, dieser darf laut sein wie er will auch in der Nacht, Verdrecken mit Kerosin inclusive. Jeder andere oder andere Firma wäre in den Knast gewandert.

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  • 6. April 2014 um 17:48
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    1. Expressfracht in der Nacht?
    Wenn nachts in Deutschland Expressgut nicht geflogen werden kann (Köln und Leipzig) wandert die auf ausländische Flughäfen ab. Na und? Expressfracht wird nach wie vor in Deutschland abgefertigt, sie müsste dann nur zu den benachbarten Flughäfen mit dem Lkw gefahren werden. Die Fahrtzeit beträgt von CGN nach CDG 8 – 10 h, nach LUX 4 – 6 h, nach BRU 4 – 5 h nach AMS 4,5 h. Von LEJ nach CDG 14 – 16 h, nach LUX 12 – 14 h, nach BRU 13 – 15 h, nach AMS 12 – 14 h und nach PRG 6 – 8 h. Daraus können wir den Schluss ziehen, dass die Expressfracht am Tag in Deutschland abgefertigt schneller am Ziel als in der Nacht auf ausländischen Flughäfen. Anders formuliert: es geht der Luftverkehrswirtschaft nicht darum, dass die Expressfracht in der Nacht abgefertigt werden muss, sondern nur ums Prinzip.
    2. Rückgang der Passagierzahlen durch Luftverkehrssteuer?
    Eine zulässige aber nicht belegbare Interpretation. Das sich der Schwerpunkt des Wachstums nach Asien, Afrika und Südamerika verlagert hat, ist das Ergebnis des dortigen stärkeren Wirtschaftswachstums. Immerhin hat die Luftverkehrswirtschaft die sogenannte Elastizitätsrate (Delta zwischen Wirtschaftswachstum und Luftverkehrswachstum) bisher immer für sich geltend gemacht. Sollte die nicht mehr stimmen? Außerdem ist es seltsam, wenn ein erwachsener Wirtschaftsprofessor, solchen Quark absondert.
    3. Drehkreuz in Berlin braucht Ankünfte aus Asien vor 6 Uhr?
    Woran kann Siegloch dies festmachen? Eine einfache und wiederlegbare Behauptung. Außerdem stellt sich die Frage, wo das Drehkreuz herkommen soll? Durch AB? Würden die Zahlen der Prognose stimmen, würde Berlin kein Wachstum mehr bei Originäraufkommen haben. Das Wachstum des BER ergäbe sich ausschließlich aus dem Transferaufkommen. Die Folge AB würde Originärpassagiere verlieren um Transferpassagiere zu gewinnen? Ein äußerst unwahrscheinliches Szenario.

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